Ausstellung „Das Herz zum Schlagen bringen“

Samstag, 09.09. - Sonntag, 17.09.

im Hotel Goldenere Anker, Mittelstraße, Bad Neuenahr

 

Beispiele für Neugestaltungen wichtiger Orte.

Es stellen aus:

- Deutsche Stiftung Denkmalschutz: Erhalt alte Substanz/ neue Nutzung/ gelungene Ergänzungen

- Max Dudler, Berliner Architekt: Hambacher Schloss und andere ergänzende Neubauten

- Bauzeitung/ Metamorphosen: Beispiele aus der Redaktion

- Entwürfe des großen Neuenahrer Architekturwettbewerbs von 1927 mit Erläuterungen einer Kunsthistorikerin, was daran modern und besonders war.

Häuser „gelesen“

 

Knapp 70 Interessierte „drückten“ die Schulbank bei der Sehschule der Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“. Sie ließ die Geschichte der Villen entlang der Walporzheimer Straße lebendig werden und schlug Brücken zur heutigen Gestaltung.

 

Nächste Veranstaltungen sind schon terminiert.

 

 

 

Wenn die Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“ Sehschulen ansetzt, dann geht es nur am Rande um Historie und Histörchen. Jeder Blick in die Geschichte, so das Credo der BI, braucht auch eine konstruktive Auseinandersetzung und Erkenntnisse für Stadtgestaltung heute. „Denn,“ so das Leitungsteam, „wir wollen ja für die Schönheit unser Heimat sensibilisieren und dazu ermutigen, kompetent mitzugestalten!“

 

Das erfuhren nun auch die über 60 Interessierten der Sehschule „Walporzheimer Straße“. Der Referent des Abends, Karl Heinen, präsentierte nämlich nicht nur eine Beschreibung der Häuser und ihre Geschichte, sondern diskutierte auch eine fachgerechte Gestaltung der Anwesen heute. Im begleitenden Skript für die TeilnehmerInnen wurden dafür sogar Varianten abgedruckt, wie die Häuser mit baukulturell korrekten Fenstern, nach Rückbau später angefügter Elemente oder mit einfachen Ergänzungen wieder ihr altes Gesicht erhalten könnten.

 

 

 

25 Anwesen, unterschiedlicher Epochen und in unterschiedlichem Zustand, wurden von der großen Truppe der Interessierten wohlwollend in Augenschein genommen und diskutiert. Auch für die, die die Straße gut kennen, war die intensive Auseinandersetzung mit den Bauten etwas Neues. Die häufig aufwändige und phantasievolle Gestaltung der Fassaden wurde bewundernd zur Kenntnis genommen, die Grundhaltung der Bauherren, ihren Ort bereichern zu wollen, gelobt: „Mir scheint“, so eine Teilnehmerin, „früher war einfach nicht die Rendite ausschlaggebend, sondern die Frage, wie ich meine Heimat verschönern und die anderen Bürger beschenken kann.“

 

Schlusspunkt bildete ein geselliger Umtrunk mit Blick auf die schlossartige Anlage der alten „Lehr- und Versuchsanstalt“, die zu einem späteren Zeitpunkt gesondert besichtigt werden soll.

 

 

 

Mit den Sehschulen, die zu den unterschiedlichsten Themen durchgeführt werden, und an der in der Regel 40 bis 100 TeilnehmerInnen zusammenkommen, möchte die BI den „Blick schulen“, die Wahrnehmung schärfen. „Fassaden kann man lesen!“, so Karl Heinen, „In ihnen ist der Zeitgeist ihrer Entstehungszeit in Stein gegossen – und den gilt es wiederzuentdecken und in unsere Tage zu übersetzen.“ So kann etwas harmonisch wachsen und Neues stimmig entstehen. So wird etwas „rund“ und ansprechend.

 

 

Die Bürgerinitiative setzt sich für eine behutsame Stadtentwicklung ein, die das Alte wertschätzt und das Neue gut eingefügt wissen möchte.

Die evangelische Note im Bad Neuenahr

 

Auf eine protestantische Spurensuche luden zwei Sehschulen der BI „lebenswerte Stadt“ gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz im Mai ein.

 

 

 

Dass der Kaiser im fernen Berlin etwas mit dem jungen Bad an der Ahr fern im Westen zu tun haben könnte, das ahnten viele. Dass sich auf dem Calvarienberg in den Tagen der 1848er Aufstände prominenter Besuch versteckte, das wiederum war den wenigsten bekannt. Geschichte und Geschichtchen boten die Referenten des Abends, die in der Lutherkirche Bad Neuenahr zur Spurensuche einluden. Markus Hartmann von der BI und Hausherr des Abends, Pfarrer Friedemann Bach luden zu einem bunten Exkurs durch die Zeiten. 40 interessierte Zuhörer nahmen in gut gefüllten Stuhlreihen im Querschiff der Kirche teil. Ausgehend von den Anfängen und dem, was Luther eigentlich wollte, spannten Hartmann und Bach den Bogen durch die gesamtdeutsche Geschichte, zu den Grundlagen der Architektur in der Badestadt, bis zu den Gebäuden, die sich tatsächlich mit der evangelischen Gemeinde verbinden und deren Entwicklung. Ein erfrischender und spannender Abend, der neue Blicke auf die Historie des Bades eröffnete.

 

Es war der zweite Abend dieser Art zum Jubiläum „500 Jahre Luthers Thesenanschlag“. Bereits zwei Wochen zuvor war es BI und DSD gelungen, die Chefredakteurin der Zeitung Monumente einzuladen, Carola Nathan. Sie entführte zu einer Zeitreise durch das Wittenberg des 16. Jahrhunderts.

 

 

 

„Wer wachsam ist, für unsere Geschichte,“ so Markus Hartmann vom Leitungsteam der BI, „wird seine Heimat mit anderen Augen wahrnehmen – er ist wachsam für die Geschichten, die Menschen und ihre Zeit. So betten wir uns ein in den Fluss der Zeit!“

 

Weiterentwickeln und wertschätzen!

 

In einem eindringlichen Appell weist der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz auf die Bedeutung der Bauten im Kurgarten Bad Neuenahr hin. Eine Sehschule am 15.09. will genau dieses Ensemble unter die Lupe nehmen.

 

 

 

Derzeit wird von Seiten der Stadt die Umgestaltung der Bauten im Kurgarten diskutiert. Diese sind in die Jahre gekommen und müssen heutigen Ansprüchen gerecht werden. Daran besteht kein Zweifel. „Völlig überraschend war für mich“, so Axel Hausberg, Ortskurartor der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, nach dem Bürgerinformationsabend im Konzertsaal, „dass der Abriss von Konzert- und Trinkhalle, von Lesesaal und Kolonnaden, sowie Wandelgang bereits beschlossene Sache ist!“ Dies umso mehr, als von der Generaldirektion Kulturelles Erbe (sozusagen des Landesdenkmalschutzes) auf Anfrage der Stiftung die Mitteilung kam, dass diese Gebäude tatsächlich nach wie vor in der Denkmalliste verzeichnet sind.

 

 

 

Der Geschäftsführer des "Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz", Dr. Martin Bredenbeck, der auch die Sehschule am Donnerstag, den 15.09. leiten wird, sieht in den Abrissplänen einen unwiederbringlichen Verlust: „In Bad Neuenahr steht nun die Klassische Moderne der 1930er Jahre auf dem Spiel, die Kurgartenanlagen, die in dieser Form in Deutschland wenig Vergleichsbeispiele haben. Aus Sicht des Vereins ist es unbedingt notwendig, die Bürger und die Entscheidungsträger und auch die Gäste der Stadt besser über die kulturgeschichtliche Bedeutung dieser Bauten zu informieren!“ Mit seinem Vorschlag, die Bauten eher behutsam und maßvoll in die Moderne zu führen und weite Teile der historisch wertvollen Bausubstanz zu erhalten, entspricht er auch den Vorschlägen der Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“, die eine Modernisierung unter Erhalt der charakteristischen Fassaden im Kurgartenbereich unbedingt favorisiert.

 

 

 

Die Sehschule „Kurgarten“ beginnt am Donnerstag, den 15.09. um 19:30 im Barocksaal des ehemaligen Hotels Westend (Hauptstraße 127, Hintergebäude). Hauptreferent Dr. Martin Bredenbeck, Geschäftsführer des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege. Eintritt frei, Spenden erlaubt.

 

Im Barocksaal wird zudem vom 11.09. (Tag des offenen Denkmals) bis zum 18.09. (jeweils 14:00 bis 18:00, nur am 11.09. ab 11:00) eine Ausstellung gezeigt, die 12 gelungene Sanierungen im Stadtgebiet vorstellt. Ein Teil der Hausbesitzer stellt ihre Projekte zudem am Dienstag, den 13.09, 19:30 auch persönlich vor.

 

 

 

Programm der Ausstellung „Geht doch!“

 

Einwöchige Ausstellung gut sanierter Häuser im Barocksaal des Westend-Hotels Neuenahr mit Highlights ab 11.09.

 

 

 

Viele Alt-Neuenahrer verbinden mit dem Barocksaal des ehemaligen Grandhotel „Westend“, Hauptstrasse, Ausgelassenheit und Schwoof bis tief in die Nacht. Andere kennen ihn als Kantine für Mitarbeiter der Bundeswehr. Nun ist er ein wenig zum Synonym für die Entwicklungen in unserer Stadt geworden, in der Altbauten nicht immer einen leichten Stand haben.

 

 

 

Anlässlich des „Tages des Offenen Denkmals“ stellt die Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“ gemeinsam mit der „Stiftung Denkmalschutz“ vom 11. bis zum 18.09. im Saal ein Dutzend von Privatleuten sanierter Altbauten aus dem Stadtgebiet vor. Es sind dies sowohl größere Projekte, wie Villen, aber auch einfachere Wohnhäuser – so dass eine gute Bandbreite von Erhaltungsmaßnahmen abgedeckt wird.

 

Besonderes Highlight wird sicherlich der Einblick in die Sanierung des Äbtissinnenhauses, Marienthal werden.

 

„Es ist wunderbar, wie viele Menschen aus eigenem Antrieb historische Bausubstanz mit Herzblut und Fingerspitzengefühl erhalten! Wir wollen auch denen Mut machen, die sich mit dem Gedanken tragen, selbst einen Altbau der Nachwelt zu erhalten, und Sanierer miteinander ins Gespräch bringen!“, so Markus Hartmann, einer der Initiatoren der BI. Ihr Ansatz ist: Erhalt historischer Bausubstanz und gute Weiterentwicklung der Stadt verhindern Auswechselbarkeit und Gesichtslosigkeit und fördern Attraktivität, Tourismus und Wirtschaft.

 

 

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

 

Die Ausstellung ist am Sonntag, den 11.09. von 11:00 bis 18:00 geöffnet, an den folgenden Tagen von 14:00 bis 18:00.

 

 

 

Weitere Programmpunkte:

 

Zu diesen Terminen sind alle Interessierten willkommen. Es werden keine Eintritte erhoben. Spenden für die Kosten und die Arbeit der BI sind erlaubt.

 

 

 

- Saniererstammtisch

 

Dienstag, den 13.09., 19:30

 

Die Häuslesanierer sind eingeladen, ihre Projekte vorzustellen.

 

Anschließend stehen sie zum Gespräch zur Verfügung.

 

Die BI möchte so eine Gelegenheit schaffen, sich kennenzulernen, untereinander zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und zu teilen.

 

Etliche Sanierer haben schon ihr Kommen zugesagt.

 

 

 

- Sehschule Kurgarten

 

Donnerstag, 19:30 – 21:30, ab Barocksaal

 

Die Zukunft der einzigartigen Konzert- und Trinkhalle, Lesesaal und Wandelgang, sowie Kolonnaden ist ungewiss. Eine Sehschule soll den Blick für die grandiose Architektur schärfen. Referent ist Dr. Martin Bredenbeck, Geschäftsführer des Rheinischen Vereins für Denkmalschutz und Landschaftspflege.

 

 

 

- Netzwerktreffen Initiativen

 

Samstag, 16:00 – 18:30, Barocksaal

 

Viele Initiativen ähnlicher Couleur gibt es im Umland. Die BI lädt sie ein, sich und ihr Engagement vorzustellen, kundzutun, was sie umtreibt und so das Wirken der anderen kennenzulernen, davon zu profitieren, den Schulterschluss zu wagen.

 

Eingeladen sind 12 Initiativen aus Stadt und Umland.

 

 

Mehr Informationen über die BI auf www.lebenswertestadt.jimdo.com

Sehschule am 15.09., 19:30

 

Kurgarten-Ensemble entführt in die goldenen Zwanziger

Ein Juwel sind die Bauten des Neuenahrer Kurgartens.

 

Eleganz und Lebensstil

Die Bauten des Kurgartens strahlen Eleganz aus, faszinieren uns und sprechen uns unmittelbar an. Obwohl sie längst ein stattliches Alter von 70 Jahren erreicht haben, wirken sie keineswegs alt oder historisch. Klar gegliederte Fassaden und große Fensterflächen sorgen dafür, dass die Säle transparent und lichtdurchflutet sind und mit dem Kurgarten zu verschmelzen scheinen. Konzerthalle, Trinkhalle und Wandelgang im Kurgarten Bad Neuenahr lassen so das neue Lebensgefühl der Zwanziger und frühen Dreißiger Jahre anschaulich werden. Zeitgenossen nannten diese schnörkellose Architektur damals die „Neue Sachlichkeit“. Der Verzicht auf Ornamente war ein Bekenntnis zur Moderne: jenseits des Kaiserreichs, jenseits überkommener gesellschaftlicher Hierarchien und Bauformen, für die stellvertretend Bauten wie das 1905 eingeweihte Kurhaus stehen. Standen sich damals Anhänger der historischen und der modernen Architektur manchmal fast unversöhnlich gegenüber, haben wir heute die einzigartige Chance, Bauten aller Zeitschichten in Neuenahr zu bewundern, die eines verbindet: ihre jeweils hohe gestalterische Qualität.

 

Einzigartig in Deutschland

Es war ein mutiger Schritt, eine solche moderne Anlage im Bad Neuenahr zu errichten, in einem von Bauten des 19. Jahrhunderts so überaus stark geprägten Ortsbild. Das Bad, das einen adeligen Namen trägt (Neuenahr ist der Name des Grafengeschlechts, das auf dem gleichnamigen Berg im 13./14. Jahrhundert residierte) und in dem alter Adel und neuer Geld- und Industrieadel zu Gast waren, wendete sich einer neuen Architektursprache zu. Für die Neubauten konnte man den damals recht bekannten und angesehenen Architekten Hermann Weiser gewinnen. Weiser stand von seiner Ausbildung her Peter Behrens und dessen sachlichem Neuklassizismus nahe. In diesem Geiste gestaltete er auch die Anlagen in Neuenahr: im Bewusstsein der Bautradition, doch beeinflusst vom Geiste der Neuen Sachlichkeit. Deswegen verzichtete er auch nicht so radikal auf historische Baumotive, wie es beispielsweise die Bauhaus-Bewegung gefordert hatte. In ihrer Geschlossenheit und ihrem Erhaltungszustand sind die Neuenahrer Anlagen mit höchster Wahrscheinlichkeit die einzigen dieser Art in Deutschland. Sie stehen unter Denkmalschutz, was auch die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz betont.

 

Zukunftstauglich machen

Keine Frage: Konzerthalle, Trinkhalle und Wandelgang sind in die Jahre gekommen, erst recht die vorgelagerte Kolonade mit ihren kleinen Läden. Nutzung und Ansprüche haben sich verändert, Kur ist heute etwas anderes als 1930, die Gesellschaft hat sich natürlich ebenso verändert. Gut, dass Stadtverwaltung und Heilbad AG daran denken, nachdem sie den Park für die Bürgerinnen und Bürger mit vielen Veranstaltungen geöffnet haben, nun auch die Anlagen zukunftsfähig zu machen.

Die Bürgerinitiative würde gerne sehen, wenn dabei ein Großteil von Konzert-, Trinkhalle und Wandelgang in ihrer ursprünglichen Eleganz wiederhergestellt und erhalten blieben. Sie haben viel Potenzial: qualitätvolle Architektur, anschauliches Ensemble, Denkmalbedeutung – kurzum: Kulturelles Erbe, das Zeitgeist vermittelt und für die Zukunft fit zu machen ist.

 

Eine informative Sehschule wird diese Aspekte herausarbeiten: am Donnerstag, den 15.08., 19:30 ab Barocksaal des ehemaligen Westendhotels Bad Neuenahr, Hauptstraße 127 (Rückseite), wo in einer Ausstellung Häuslesanierer ihre Arbeit an hiesiger Gründerzeitbauten (und später) vorstellen. Nach Einstieg ins Thema dort, wird die Veranstaltung in den Kurpark wechseln. Eintritt frei, Spenden erwünscht. Referent des Abends: Dr. Martin Bredenbeck, Geschäftsführer des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege.

 

Die Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“ setzt sich für eine geschichtsbewusste und achtsame Gestaltung der Stadt ein. Mehr Informationen über Projekte und Aktionen auf www.lebenswertestadt.jimdo.com.

Tag des offenen Denkmals

11.09.

Programm im Kreis AW:

 

 

 

Programm in der Synagoge:

www.synagoge-ahrweiler.eu

 

Jeder Stadt ihre Originale

 

Schon heute weist die Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“ auf ihre Ausstellung „Geht doch!“ hin, in der sie gelungene Beispiele sanierter Häuser aus der Stadt vorstellt:

TAG DES OFFENEN DENKMALS

11.-18.09., Barocksaal Westend, Bad Neuenahr.

 

 

 

„Machen Sie Urlaub auf Koblenz-Karthause? Im Neubaugebiet von Meckenheim? Hier bei uns Auf den Steinen?“ fragt Axel Hausberg aus dem Ortskuratorium der „Deutschen Stiftung Denkmalschutz“, als er in diesen Tagen das Programm des diesjährigen Tag des Offenen Denkmals vorstellte. Und er lenkte damit den Blick auf eine Tatsache, die in der Stadtplanung heute gerne übersehen wird: „Schön“ empfinden Menschen die Plätze und Orte, die Geschichte atmen, die einzigartig, sprich unverwechselbar, sind, die Identität haben und stiften.

 

 

 

Damit findet die DSD in der Bürgerinitiative einen Partner, der am selben Strang zieht. Auch sie möchte das, was die Geschichte der Stadtteile von Bad Neuenahr-Ahrweiler ausmacht, gewürdigt und erhalten wissen und Neubautprojekte in Regionalität, Rücksicht auf Vorhandenes und einer behutsamen Stadtentwicklung verankert wissen.

 

 

 

Deshalb bereichert die BI „lebenswerte Stadt“ das Programm des Tages des Offenen Denkmals mit zwei fulminanten Ausstellungen:

 

a) Eine Ausstellung des Kreises Bitburg über regionale Baukultur in neuem Gewand.
Die Eifler Nachbarn prämieren seit Jahren Neubauten oder Sanierungen, die sich ganz in die Region – und ihren Eigenheiten, typischen Baumerkmalen, Materialien, Proportionen und Kulturen – einbinden.

 

b) Und die eigene Ausstellung „Geht doch!“ über gelungene Sanierungen aus dem Stadtgebiet.

 

Genau hierfür bittet die BI um Mithilfe. Gelungene Beispiele, in denen historische Bausubstanz in Bad Neuenahr und Ahrweiler oder in den Ortsteilen erhalten und vorbildlich wiederhergestellt wurde, sollen anhand von Photomaterial und Kurzbeschreibungen präsentiert werden. Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, ihr Engagement auf diesem Wege zu dokumentieren, sind aufgerufen, sich über das Kontaktformular auf www.lebenswertestadt.jimdo.com oder telefonisch [Markus Hartmann 0160-96609869] zu melden. Gründerzeit, Fachwerk, Fünfziger, klein oder groß, aufwendig oder nach und nach: das spielt keine Rolle.

 

 

 

„Unser Ziel ist es“, so Markus Hartmann, aus dem Leitungsteam der BI, „Mut zu machen, solche Projekte anzugehen. Dabei treiben uns nicht nostalgische Anwandlungen an. Wer nicht versteht, dass der Erhalt von stadtbildprägender Bausubstanz auch Folgen für Wirtschaft, Tourismus und Lebensqualität im Allgemeinen hat, der denkt zu kurz.“

 

 

 

Bürgerinitiative und Stiftung Denkmalschutz möchten zugleich von den Erfahrungen der Haussanierer profitieren, um zielgenau ein Netzwerk der Unterstützung aufzubauen und dem allgemein verbreiteten Vorurteil entgegentreten, „Altbausanierung“ sei nur was für Idealisten.

 

 

 

Beide Ausstellungen gemeinsam werden eine Woche lang geöffnet bleiben. In diesen Tagen wird es auch diverse, hochkarätig besetzte Veranstaltungen zum Thema Baukultur geben.

 

Geplant ist auch ein „Dankeschön-Stammtisch“ der Haussanierer im edlen Ambiente des Barocksaals.

 

 

Danke allen Häusle-Bewahrern

 

Viele Bürgerinnen und Bürger bewahren historische Bausubstanz unserer Heimat. Solches Engagement möchte die Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“ in einer Ausstellung ab im September dokumentieren. Sie bittet um Vorschläge.

 

 

 

Dass in unserer Stadt viele Bürgerinnen und Bürger mit Herzblut und Geduld historische Bausubstanz renovieren, sanieren, für kommende Generationen herrichten, ist ein großes Geschenk. So helfen Sie, das Gesicht unserer Ortsteile zu bewahren, sie erhalten ein Stück Heimat und auch für Gäste ist ein gewachsener Ort sehenswert.

 

 

 

Solche ermutigende Beispiele möchte die Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“ im Rahmen einer Ausstellung anlässlich des „Tag des offenen Denkmals“ (11.09.) im Barocksaal des ehemaligen Westendhotels, Hauptstraße, Bad Neuenahr, vorstellen.

 

 

 

In der Ausstellung soll anhand von Bildmaterial ersichtlich werden, wie das Haus früher aussah, welche Geschichte es hatte, wie es heute „dasteht“. Zu Wort kommen sollen auch die heutigen Besitzer. Ihre Motivation interessiert die Initiative, ihr Engagement, ihr Lebensgefühl im alten Domizil.

 

Sie möchte so auch von den Erfahrungen der Haussanierer profitieren, um zielgenau ein Netzwerk der Unterstützung aufzubauen, möchte wissen, warum es sich für die Bewohner auszahlt, mit Muße und Tatkraft, Altes zu erhalten und dem allgemein verbreiteten Vorurteil entgegentreten, „Altbausanierung“ sei nur was für Idealisten.

 

 

 

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine weitere des Kreises Bitburg über regionale Baukultur in neuem Gewand. Unsere Eifler Nachbarn prämieren seit Jahren Neubauten oder Sanierungen, die sich ganz in die Region – und ihren Eigenheiten, typischen Baumerkmalen, Materialien, Proportionen und Kulturen – einbinden.

 

Beide Ausstellungen gemeinsam werden eine Woche lang geöffnet bleiben. In diesen Tagen wird es auch diverse, hochkarätig besetzte Veranstaltungen zum Thema Baukultur geben.

 

Geplant ist auch ein „Dankeschön-Stammtisch“ der Haussanierer im edlen Ambiente des Baracksaals.

 

 

 

Aufgerufen sind alle Bürgerinnen und Bürger, die ein historisches Gebäude im Stadtgebiet saniert haben, es wieder hergerichtet und ihm sein altes Gesicht wiedergegeben haben und die bereit sind, mit Fotomaterial und Worten ihr Engagement darzustellen. Gründerzeit, Fachwerk, Fünfziger – die Bauepoche spielt keine Rolle.

 

Bitte benutzen Sie das Kontaktformular von www.lebenswertestadt.jimdo.com oder rufen Sie uns an. Markus Hartmann 0160-96609869.

 

Das Leitungsteam des BI wird aus den eingereichten Vorschlägen ein Dutzend auswählen, und mit den Hausbesitzern in Kontakt zu treten.

 

 

 

Weitere Informationen zur Initiative, zu ihren Zielen und Aktivitäten finden Sie auf der o.g. Homepage.

 

Mit der Geschichte leben

 

Über 80 Interessierte jeden Alters, 7 „Homestories“, ein prominenter Referent und die vorrangige Erkenntnis: Geschichte schafft Identität. Sehschule der BI „lebenswerte Stadt“ bestens besucht. Neue Aktivitäten in Planung.

 

Eines vorab: die Sehschulen der Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“ sind keine rückwärtsgewandten Gästeführungen, in denen allein Historie und Histörchen zu Gehör gebracht werden.

 

Bei jedem Blick in die Geschichte geht es auch um konstruktive Auseinandersetzung und um Erkenntnisse für Stadtgestaltung heute.

 

Das erfuhren die über 80 Interessierten der Sehschule „Johannisberger Villen“, die vor der Exkursion mit dem Hauptreferenten des Abends, Dr. Martin Bredenbeck, im überfüllten Saal des Hotels „Giffels Goldener Anker“ ein kunsthistorisches „Kurzstudium“ absolvierten: „Wenn wir gleich losziehen“, so Bredenbeck, „müssen wir den Historismus verstehen.“ Er gab prägnante Einblicke in diese Epoche (1830-1914), in der das Gros der historischen Neuenahrer Bausubstanz entstand. „Baustile muss man lesen“, so der Geschäftsführer des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, „man kann den Zeitgeist, das Denken, die Weltsicht aus den Fassaden einer Epoche erkennen!“

 

 

 

Die Besichtigungen von acht, sehr unterschiedlichen, aber allesamt hervorragend wiederhergestellten Anwesen in der Schweizer Straße und am Johannisberg schafften den Brückenschlag in unsere Zeit. Die Hausherren und Besitzer, z.T. junge Paare und Familien, empfingen die riesige Truppe von Interessierten sehr herzlich, bereitwillig über die oft vielfältige und mit Anekdoten angereicherte Geschichte ihrer Häuser zu informieren und viel mehr noch darzulegen, warum sie dort wohnen, worin das „Mehr“ an Qualität und Wohnkomfort besteht, und warum sie trotz des ein oder anderen Nachteils, keinesfalls tauschen wollen. Sie gaben Zeugnis über Ihre Anstrengungen, die historischen Gebäude zu erhalten oder gar wiederherzustellen, über Hindernisse und Hürden, über kuriose Funde und vor allem darüber, wie sehr sie ihr Wirken bereichert.

 

 

 

Schlusspunkt bildete das Zwillingsensemble mit der Villa Anna (Am Johannisberg 23), die in den vergangenen Jahren ein fast identisches Gegenüber erhielt und ein hervorragendes Beispiel für korrespondierendes Bauen darstellt. Es zeigt, dass neue Häuser nicht als Paukenschlag daherkommen müssen, sondern, dass der Blick in die Nachbarschaft ein harmonisches und rundes Ganzes entstehen lässt – ein wichtiges Anliegen der BI, die Neubauten in Geschichte und Region gut eingebettet wissen möchte.

 

 

 

Über gelungene Beispiele sanierter Bauten aus Neuenahr und lokale Baukultur informieren zwei Ausstellungen der Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“ ab 11.09. (Tag des offenen Denkmals) im Barocksaal des ehemaligen Hotels „Westend“, Hauptstraße, Bad Neuenahr.

 

Sie wird über eine ganze Woche zu sehen sein und durch etliche Veranstaltungen angereichert werden. 

 

 

Bemerkenswerte, vielseitige und spannende Sehschule!

 

Bitte vormerken.

 

 

 

 

 

Hocherhaben und hoch erhoben:

 

die Villen des Johannisbergs

 

 

 

Kleine Schlösser säumten in den Tagen der Neuenahrer Hoch-Zeit den Johannisberg.

 

 

 

Zu ihnen entführt die Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“

 

am Donnerstag, den 14.07., ab 19:30.

 

Treffpunkt und Einstieg im Hotel Giffels „Goldener Anker“, Mittelstraße.

 

Eintritt frei, Spenden erwünscht.

 

 

 

 

 

„Schöner wohnen“ wollte man wohl zu allen Zeiten. In den von Monarchie geprägten Tagen, in denen der Industrialisierung ein neuer Geldadel erwuchs und das Bürgertum bislang kaum dagewesenes Selbstbewusstsein gewann, da bauten sich auch diese Schichten kleine Schlösser außerhalb der Stadt. Im gerade aufblühenden Bad Neuenahr wählte man hierfür u.a. den Johannisberg. Die Villen sind großzügig, geben die Anmutung von Reichtum und langer Historie. Sind eingebettet in parkähnliche Anlagen. In die Schweizer Straße und auf den Johannisberg führt die Sehschule „Johannisberger Villen“.

 

 

 

Sie erläutert kurz die Geschichte der Häuser, liefert Hintergründe zu dieser Epoche und entschlüsselt die Fassadengestaltungen. Stellt auch an einigen Häusern exemplarisch vor, wie die Häuser heute genutzt werden und welche Sanierungsarbeiten dafür erforderlich waren. Und wie gelungene Baumaßnahmen aussehen können, die sich dem Stil der Nachbarschaft anpassen.

 

 

 

Referenten des Abends daher viele Hausbesitzer und Fachleute! Ein Einstieg findet im Hotel „Goldener Anker“, Mittelstraße, durch den Geschäftsführer des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Dr. Martin Bredenbeck statt.

 

Die Teilnehme ist kostenlos, Spenden erwünscht.

 

 

 

 

 

Barocke Üppigkeit, herrschaftliche Allüren

 

schöne Häuser

 

 

 

Sehschule

 

Neuenahrer Neubarock

 

Zur Vertiefung der Sehschule Wilhelmstraße
Vortragsabend mit Diskussion

 

 

 

Dienstag, 24.05., 19:30,

 

Hotel Krupp, Bad Neuenahr

 

Kein Eintritt,

 

Spenden erwünscht

 

 

 

Das 19. Jahrhundert bescherte den Stadtteilen Ahrweiler und Neuenahr eine Fülle

 

herausragender Bauten.

 

 

 

Deshalb nimmt die Bürgerinitiative [gemeinsam mit der „Werkstatt Baukultur Bonn“, dem „Bund Heimat und Umwelt“ und dem „Rheinischen Verein für Denkmalschutz“] diese Jahre in einer Reihe von drei hochkarätig besetzten Veranstaltungen [zudem Juli und September] in den Blick.

 

 

 

Die Gründerzeit verstehen

 

Das Bad Neuenahr entstand in einer Epoche voller Kontraste und Widersprüche. Das Denken und Empfinden der Menschen pendelte zwischen scheinbar widersprüchlichen Polen: rückwärtsgewandt und fortschrittsgläubig; den neuesten technischen Errungenschaften zugetan und ganz auf der Suche nach „der blauen Blume“; hochpolitisch (man denke an die 48er Revolution) und erfüllt von Mythen, Märchen und Mittelalter (Rheinromantik, Gebrüder Grimm).

 

Eine Gesellschaft im Wandel und verhaftet in alten Ständen.

 

 

 

Welchen Baustil wählt man in solch einer Zeit? Welche Gedanken bewegen Bauherren, wenn sie im neuen Bad Neuenahr einen adäquaten Rahmen für die Gäste schaffen?

 

Spannende Fragen, die aber nur vordergründig den Blick in die Vergangenheit richten.

 

 

 

Der Übertrag auf unsere heutige Zeit liegt auf der Hand, weshalb ein spannender Austausch der Teilnehmenden zur erwarten ist.

 

 

 

 

 

Die Referentin

 

Durch den Abend führt Daniela Bennewitz:

 

Kunstgeschichtlerin,

 

Mitarbeiterin am Kölner Dom und im Arp-Museum, Teil der „Werkstatt Baukultur Bonn“, in deren Fokus qualitätvolles Bauen steht.

 

 

 

 

 

 

 

Ziel des Abends ist es, die Gründerzeithäuser und den sogenannten Historismus zu begreifen, ihn zu würdigen und seine Entstehungszeit – damit auch die Architektur zu verstehen.

 

 

 

 

 

Die folgenden Abende widmen sich dem Zeitgeist des Historismus, seinem Denken und Empfinden und der Neogotik.

 

 

 

Roter Wein, klares Heilwasser und blaues Blut

 

In die Tage, als sich im Bad Neuenahr die hohen Herrschaften verlustierten, entführt die Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“. Das Bad schuf hierfür die passende Kulisse. Das Lebensgefühl und die Weltsicht der Gründerjahre rücken in den Fokus dieses Vortragsabends. Dienstag, 24.05., 19:30, Hotel Krupp, Bad Neuenahr.

 

Das Gros der imposanten Bausubstanz von Bad Neuenahr und Ahrweiler stammt aus der sogenannten Gründerzeit (Ende 19. Jahrhundert/ Jahrhundertwende), eine Epoche voller gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Spannungen. Das spiegelt sich auch in den Fassaden wider. In ihnen lassen sich wahrhaftig Geschichten und Geschichte ablesen. Sie verraten viel über diese Jahre des Aufbruchs, der technischen Errungenschaften und ihrer Sehnsucht nach Vergangenem.

 

Der Fokus des ersten Vortrags liegt auf dem glanzvollen Neubarock – dem Baustil des Kurhauses beispielsweise: wenn sich die blaublütigen und großbürgerlichen Gäste stilvoll ein Stelldichein geben sollten, musste das junge Bad Neuenahr hierfür erst den passenden Rahmen schaffen? Woran sollten die Bauherren Maßstab nehmen? Welche Botschaft mussten die Häuser leisten? Die Referentin des Abends, Daniela Bennewitz, Kunsthistorikerin aus Bonn, zieht den Bogen sogar weiter bis Berlin und deckt auf, wie die Preußen und der Kaiser das Denken dieser Jahre und damit die Architektur beeinflussten.

 

Mit dem Vortrag startet die Initiative „lebenswerte Stadt“ eine Reihe von drei Terminen, mit denen sie genau diese Jahre unter die Lupe nimmt. Sie wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bund „Heimat und Umwelt“, der „Bonner Werkstatt Baukultur“ und dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege durchgeführt. Ziel ist es, die Gründerzeithäuser und den sogenannten Historismus zu begreifen, ihn zu würdigen und zu verstehen.

 

Der Vortragsabend findet im Hotel Krupp ab und wird diesmal nicht an einen Rundgang gekoppelt. Dienstag, 24. Mai, 19:30 bis ca. 21:30. Die Teilnehme ist kostenlos, Spenden erwünscht.

 

Die Sehschulen sind Angebote der Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“. Sie möchte interessierte Bürger für die Baukultur der Stadt sensibilisieren und für eine fruchtbare Auseinandersetzung mit dem Thema Stadtgestaltung gewinnen.

Weitere Informationen: www.lebenswertestadt.jimdo.com

 

 

 

 

Bei der Hautevolee von Ahrweiler spinxen

 

Die Initiative „lebenswerte Stadt“ entführt mit einer weiteren Sehschule in das ehemalige Villenviertel „Wilhelmstraße“: Diesmal dreht sich alles um Lebensgefühl und Gesellschaft der Gründerzeit in Ahrweiler – eine kleine Baustilkunde dieser Ära inbegriffen.
Termin: Dienstag, 19.04., 18:30 ab Niedertor.

Die Teilnahme ist kostenlos, Dauer ca. zwei Stunden.

Eine der wirklich prächtigen Straßen, die auf wunderbare Weise die Architektur und das Lebensgefühl des 19. Jahrhunderts widerspiegelt, ist in Ahrweiler die Wilhelmstraße. Vom Niedertor ausgehend erschloss die Stadt das bis dahin wenig bebaute Umland. Die Hautevolee der erst jungen Kreisstadt richtete sich in Villen und großzügigen Gärten standesgemäß ein und meißelte das Weltbild dieser Jahre in Stein – eine spannende Epoche, die zwischen Aufbruch und Romantik, zwischen Industrialisierung und Blick in vergangene Zeiten schwankt. Ein bis dato nahezu geschlossenes Bauensemble entstand so zwischen Niedertor und Weißem Kreuz, das erst seit wenigen Jahren architektonisch aufgebrochen wird.

Vielfältig, wie es dem Historismus zueigen ist, stellt sich das Bauprogramm der Villen, der Repräsentations- und Kreisbauten zusammen. Die Führung wird die Stilformen erschließen, aber auch die Geschichte der Häuser und ihrer Familien kommt nicht zu kurz.

Die Sehschule beginnt mit einer Einführung in diese Jahre (Gastronomie). Es schließt sich eine Führung entlang der Wilhelmstraße und Ellig an. Sehschule „Wilhelmstraße“


Dienstag, 19. April, 18:30 bis ca. 21:00

Treffpunkt ist das Niederhut-Tor, Ahrweiler.

Die Sehschulen sind Angebote der Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“, die im Sommer ́13 entstand. Sie möchte interessierte Bürger für die Baukultur der Stadt sensibilisieren und für eine fruchtbare Auseinandersetzung mit dem Thema Stadtgestaltung gewinnen.
Weitere Informationen:
www.lebenswertestadt.jimdo.com